ISO-THC: Was ist Isotetrahydrocannabinol?
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In einer Entscheidung, die das Blatt für die CBD-Industrie wenden könnte, hat das Berufungsgericht Rennes einen Ladenbesitzer aus Pont-l'Abbé (Finistère), der nach dem Konsum von Cannabidiol (CBD) wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angeklagt war, endgültig freigesprochen. Diese Entscheidung, die von der Generalstaatsanwaltschaft nicht als Kassation angefochten wurde, stellt einen bedeutenden Schritt in der Anerkennung der nicht-psychoaktiven Wirkung von CBD und ihrer rechtlichen Auswirkungen dar.
CBD, das aus Hanf gewonnen wird, ist wegen seiner angeblichen gesundheitlichen Vorteile ohne die psychotropen Wirkungen, die mit THC, einem anderen Bestandteil von Cannabis, verbunden sind, populär geworden. Doch trotz seiner Legalität und des Rufs, sicher zu sein, stand CBD im Mittelpunkt zahlreicher rechtlicher Auseinandersetzungen, insbesondere im Zusammenhang mit Drogentests beim Autofahren.
Seit Ende Juni 2023 ist das Fahren nach dem Konsum von CBD aufgrund einer Entscheidung des Kassationsgerichtshofs verboten. Diese Maßnahme wird damit begründet, dass die derzeitigen Tests nicht in der Lage sind, die Herkunft von THC-Spuren zu unterscheiden, selbst wenn diese in winzigen Mengen vorhanden sind. So ist es nicht möglich, festzustellen, ob es sich um CBD oder THC handelt, da letzteres in Frankreich eine illegale Substanz ist.
In diesem Fall wurde der Ladenbesitzer im August 2022 festgenommen, nachdem er bei einer Verkehrskontrolle in Concarneau positiv auf Cannabisprodukte getestet worden war. Obwohl sein Alkoholtest negativ ausfiel, führte der Speicheltest auf Drogen dazu, dass ihm der Führerschein für sechs Monate entzogen wurde. Spätere Bluttests ergaben jedoch nur einen inaktiven Cannabismetaboliten, wodurch die Ergebnisse des ursprünglichen Drogentests in Frage gestellt wurden.
Trotz der gegen ihn erhobenen Anschuldigungen beharrte der Ladenbesitzer darauf, dass er nur CBD konsumiert habe, und betonte, dass diese Substanz keine psychotropen Wirkungen habe. Seine Verteidigung wurde durch die Entscheidung des Berufungsgerichts in Rennes unterstützt, das bestätigte, dass es keine Beweise dafür gebe, dass er als Betäubungsmittel eingestufte Substanzen konsumiert habe.
Dieser Freispruch ist ein wichtiger Sieg für CBD und seine Befürworter, die sich seit langem für seine Legalität und seine Anerkennung als sicheres und gesundheitsförderndes Produkt einsetzen.
Da die CBD-Industrie weiter wächst, könnte diese Entscheidung bedeutende Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Verbraucher und Behörden diese Substanz betrachten.
Nun, da der strafrechtliche Freispruch bestätigt wurde, plant der Anwalt des Händlers, eine Entschädigungsklage gegen den Staat einzureichen, um den Schaden auszugleichen, der ihm durch den rechtswidrigen Entzug des Führerscheins entstanden ist. Dies könnte den Weg für weitere ähnliche Klagen von Personen ebnen, die mit ähnlichen Anschuldigungen im Zusammenhang mit dem Konsum von CBD konfrontiert sind.
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