ISO-THC: Was ist Isotetrahydrocannabinol?
Unter den zahlreichen Cannabinoiden, die in den letzten Jahren aufgetaucht sind, hat ISO-THC (oder Isotetrahydrocannabinol)...
Die Bekämpfung des Drogenhandels in Frankreich ist eine komplexe Problematik, die sich ständig weiterentwickelt. Die jüngste Veröffentlichung des Rechnungshofs mit dem Titel "L'OFAST et les forces de sécurité intérieure affectées à la lutte contre les trafics de stupéfiants" beleuchtet die Herausforderungen, vor denen das Land steht, um der Ausbreitung dieses Phänomens entgegenzuwirken. Der Bericht basiert auf einer eingehenden Analyse der Daten und laufenden Maßnahmen und untersucht die aktuellen Trends im Drogenhandel, neue Strategien und Empfehlungen zur Steigerung der Effizienz der Sicherheitskräfte.
Der Drogenhandel in Frankreich entwickelt sich stetig weiter, getragen von strukturellen Veränderungen und einer immer stärker werdenden Nachfrage. Der Bericht des Rechnungshofs beleuchtet die wichtigsten Faktoren, die Frankreich zu einem Schlüsselziel für diesen illegalen Handel machen.
Die geografische Lage Frankreichs in der Nähe großer Produktionsgebiete (Lateinamerika, Maghreb, Nordeuropa) macht das Land zu einem strategischen Knotenpunkt für den Drogenhandel. Das Land fungiert sowohl als:
Mit 18 Millionen Franzosen, die mit Cannabis experimentiert haben, und 1,3 Millionen regelmäßigen Konsumenten im Jahr 2023 bleibt diese Droge weitgehend dominant. Mehrere Trends prägen diesen Markt:
Kokain, das früher als Luxusdroge galt, ist erschwinglicher geworden, wobei sich der Konsum zwischen 2005 und 2023 verdreifacht hat. Gleichzeitig stellen die neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) die Behörden aufgrund ihrer niedrigen Preise, ihrer Potenz und ihrer schnellen Verbreitung über das Internet vor große Herausforderungen.
Um auf diese Entwicklungen zu reagieren, hat der Staat die OFAST eingerichtet, eine Behörde, die sich der Zentralisierung und Koordinierung des Kampfes gegen den Drogenhandel widmet. Trotz seiner Bemühungen bestehen weiterhin große Herausforderungen.
Das 2020 gegründeteOFAST (Office Anti-Stupéfiants) ersetzte das OCRTIS mit dem Ziel, die Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenhandels zu zentralisieren und die Koordination zwischen den verschiedenen Sicherheitskräften zu verbessern. Mit einem um 51 % erhöhten Budget und einer Verdoppelung der Mitarbeiterzahl stützt sich das OFAST auf seine regionalen und departementalen Einheiten, um Informationen zu sammeln und gezielte Operationen durchzuführen.
Trotz beachtlicher Fortschritte bleiben mehrere Schwachpunkte bestehen :
Der Bericht des Rechnungshofs schlägt mehrere Wege vor, um die Leistung der Sicherheitskräfte zu verbessern:
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass der Drogenhandel in Frankreich nach wie vor ein großes Problem darstellt, obwohl die Sicherheitskräfte ihre Maßnahmen mit sichtbaren Ergebnissen (mehr Beschlagnahmungen und Eingriffe) intensiviert haben. Die zunehmende Raffinesse der kriminellen Netzwerke, das Aufkommen neuer Substanzen und die Ausweitung des Handels auf ländliche Gebiete erfordern angepasste und koordinierte Antworten.
Der Rechnungshof betont die Notwendigkeit einer robusten und integrierten Strategie, die sich an den Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus orientiert, um diese sich weiterentwickelnde Bedrohung einzudämmen.
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